Grazer Sommerblitzcup im JÖSSAS am 28. Juli

Pünktlich um 17 Uhr am Dienstag, dem 28. Juli, eröffneten Sektionsleiter Stefan Spirk und Schiedsrichter Philipp Raeke den dritten Termin des heurigen Grazer Sommerblitzcups. 40 Teilnehmer kamen im JÖSSAS Graz zusammen und kämpften in elf Runden nach Schweizer System um den Turniersieg. Das Blitzturnier (3 Min. + 2 Sek./Zug) wurde international ELO-gewertet.

Nach elf Runden setzte sich FM David Schernthaner (Bärnbach) souverän mit 10,5 Punkten aus 11 Partien durch. Mit einer Eloperformance von 2560 Punkten gab er lediglich ein Remis ab. Simon Grünwald (SV Frauental – FH CAMPUS 02) belegte mit 8,5 Punkten Rang zwei. Ebenfalls 8,5 Punkte erreichte FM Robert Perhinig (Esv Askoe Admira Villach), der aufgrund der schlechteren Feinwertung den dritten Platz belegte.

Über Sachpreise freuten sich Tobias Maier (bester U18), Robin Birk (bester U2100), Laurenz Pichler (bester U1900), Alexander Soral (bester U1700) sowie Michiliia Gureva als beste Dame.

Danke an alle Spieler für die zahlreiche Teilnahme. Wir freuen uns auf die nächsten Termine des Grazer Sommerblitzcups. Weiter geht es bereits am 2. August im Flann O’Brien und am 18. August wieder im JÖSSAS. (pr)

Ergebnisse 

Fotos (Löbler, Raeke, Grünwald)

 

Bericht von ChessRebel (facebook):

Jössas die 3. – Grazer Sommerblitz Cup, Runde 3:
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28. Juli 2026 – Schach, Sommer und Spitzenspieler im Jössas Café
Bei sommerlicher Hitze und unter freiem Grazer Himmel, umgeben von den ehrwürdigen Universitäts Gebäuden, ging am 28. Juli im berühmt-berüchtigten Jössas Café die dritte Runde des Grazer Sommerblitz Cups über die Bühne.
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Unter der gewohnt souveränen Leitung von Tournament Director und Chief Arbiter Philipp Raeke fanden sich erneut 40 schachhungrige Teilnehmer ein. Diesmal war das Teilnehmerfeld jedoch besonders hochkarätig – praktisch die gesamte Grazer Schach-Elite war vertreten. Kurz gesagt: Spitzenschach war garantiert.
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Nach elf kräfteraubenden Blitzrunden war die Schlacht geschlagen. Die Figuren waren gefallen, die Uhren standen still, die ersten Köpfe rauchten – und es war Zeit für die Siegerehrung.
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Die Grazer Blitzkrone ging diesmal hochverdient an den topgesetzten FM David Schernthaner, der mit beeindruckenden 10,5 Punkten aus 11 Partien ein nahezu perfektes Turnier spielte. Mehr war eigentlich kaum möglich. Herzliche Gratulation !
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Das Podium:
1. Platz: FM David Schernthaner – 10,5/11
2. Platz: CM Simon Grünwald – 8,5 Punkte
3. Platz: FM Robert Perhinig – 8,5 Punkte
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Die weiteren Spitzenplätze belegten:
4. IM Vladimir Hresc
5. Benedikt Sohn
6. Tobias Maier
7. FM. Kurt Fahrner
8. Stephen Wagner
9. MK. Peter Fauland
10. Robin Birk
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Ein besonderes Ausrufezeichen setzte Maximilian Harmtodt, der lange Zeit mit den stärksten Spielern des Turniers mithielt und schließlich den hervorragenden 13. Platz erreichte. In den beiden Schlussrunden musste er zwar noch etwas Lehrgeld bezahlen – aber gegen den eigenen Trainer nimmt man bekanntlich keine Punkte mit nach Hause. Das gehört sich schließlich nicht.
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Der Autor selbst befindet sich hingegen offensichtlich noch in der Formfindungsphase. Er schaffte tatsächlich das Kunststück, gegen ein zehnjähriges blondes Knäblein zu verlieren. Das soll Paul’s Leistung allerdings keineswegs schmälern – ganz im Gegenteil: Weiter so, Paul ! Von diesem jungen Talent wird man sicher noch einiges hören.
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Auch unser Chef Alex erwischte diesmal nicht seinen allerbesten Tag. Seinen einzigen Punkt des Tages holte er ausgerechnet gegen die einzige Dame im Teilnehmerfeld. Damen liegen ihm halt besser… zumindest auf dem Schachbrett.
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Am Ende bleibt einmal mehr das Fazit: Ein großartiges Turnier, hervorragend organisiert, mit einem bärenstarken Teilnehmerfeld, vielen spannenden Partien und einer ausgezeichneten Atmosphäre. Blitzschach vom Feinsten – mitten in der wunderschönen Murmetropole.
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Denn letztlich zählen nicht nur Punkte, Elozahlen oder Tabellenplätze. Solange der Spaß am Spiel im Vordergrund steht, man gemeinsam lacht und die Gesellschaft guter Schachfreunde genießt, ist die Welt vollkommen in Ordnung.
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In diesem Sinne: Bis zum nächsten Grazer Sommerblitz Cup –
wenn es wieder heißt: Figuren opfern statt Sonnencreme !
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Ein herzliches Dankeschön geht außerdem an Heimo Löbler für die wieder einmal hervorragenden und professionellen Turnierfotos. Ohne ihn gäbe es zwar dieselben Partien – aber deutlich weniger schöne Erinnerungen daran.

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