Mit der gemeinsamen Schlussrunde in Pinggau-Friedberg fand die Landesliga-Saison 2025/26 einen würdigen Abschluss. In einer von spannenden Mannschaftskämpfen und zahlreichen (mehr oder weniger) umkämpften Remis geprägten letzten Runde sicherte sich der Gastgeber SC Pinggau-Friedberg mit einem 5:3-Erfolg gegen SV Gamlitz auch sportlich passend den Meistertitel und beendete die Saison souverän auf Rang eins.
Mit 18 Mannschaftspunkten und 54 Brettpunkten setzte sich Pinggau-Friedberg klar vor Trofaiach (16 MP) und der Grazer Schachgesellschaft (14 MP) durch. In einer Liga mit vielen ausgeglichenen Begegnungen blieb der neue Meister über die gesamte Saison konstant und bestätigte seine Favoritenrolle bis zuletzt mit einer elo-starken Aufstellung.
Im direkten Saisonabschluss gegen Gamlitz punkteten die Gastgeber mit Siegen von Peter Sadilek, Andreas Schieder und Lukas Ellmer. Mehrere Remis rundeten den 5:3-Erfolg ab und machten den Titelgewinn perfekt.
Auch in den übrigen Matches der Schlussrunde ging es eng zu:
Bärnbach verabschiedete sich mit einem 4½:3½ gegen Feldbach-Kirchberg erfolgreich aus der Saison.
Trofaiach sicherte mit einem knappen Sieg gegen Styria Rang zwei in der Abschlusstabelle.
Söchau gewann 5:3 gegen Leoben und schloss die Saison mit einem Erfolgserlebnis ab.
Schachfreunde Graz setzte sich mit 4½:3½ gegen Fürstenfeld-Hartberg durch, obwohl sie nur mit 7 Spielern antraten.
Grazer Schachgesellschaft unterstrich mit einem 5½:2½ gegen VKM-Postsportverein nochmals den starken dritten Platz.
Auffällig war erneut die hohe Remisquote (42% aller gespielten Partien), die bereits viele Runden dieser Saison geprägt hatte und auch in der Schlussrunde sichtbar war. Zahlreiche Begegnungen wurden erst durch einzelne, miest sogar die letzten Partien zugunsten einer Mannschaft gekippt, was das insgesamt ausgeglichene Niveau der Liga unterstreicht. Eine weiter Statistische Kennzahl ist der Vergleich von Weißsiegen gegnüber Scharzsiegen. Von allen gespielten und entschiedenen Partien, gingen 56.5% der Punkte an die Weißspieler. Somit ergibt sich ein Weißscore von 53,76% über alle gespielten Partien.
Ein besonderes sportliches Highlight gelang David Brinovec von der Grazer Schachgesellschaft: Mit 7,5 Punkten aus 10 Partien erfüllte er eine 10-Runden-IM-Norm und erzielte dabei eine beeindruckende Eloperformance von 2529. Eine starke persönliche Leistung, die der Schlussrunde zusätzlichen Glanz verlieh.
Mit einer spannenden gemeinsamen Endrunde und einem verdienten Meister endet damit eine hochklassige Landesliga-Saison, in der sich Pinggau-Friedberg als konstantestes Team durchsetzen konnte.