JBLTM und U8­ – U18 ÖM in Blitz- und Schnellschach

Von 25.10 bis zum 27.10 fanden wieder die Österreichischen Meisterschaften in St.Veit statt. Im Gegensatz zu den Österreichischen Meisterschaften im Standardschach spielen bei den kürzeren Bedenkzeiten alle Altersklassen zusammen.

Am ersten Tag fand die Jugend-Bundesländer-Team-Meisterschaft statt, bei der die besten Jugendlichen aus bestimmten Alterklassen in einer Mannschaft gegen andere Bundesländer im Schnellschach antreten. Eine Mannschaft besteht aus jeweils einem U8-, U10-, U12-, U14-, U16-, U18-, MU14- und MU18-Brett, sodass eine Mannschaft acht Spieler enthält.
Wie praktisch jedes Jahr waren die entscheidenden Runden sehr knapp. Bereits in der ersten Runde verlor die Mannschaft der Steiermark sehr knapp gegen die Mannschaft von Oberösterreich mit 3,5 zu 4,5. Obwohl dadurch die Moral der Mannschaft stark sank, schafften es die Spieler wieder mit voller Stärke zu spielen und mehrere Runden mit Leichtigkeit zu gewinnen. Der nächste starke Gegner wartete auf uns in Runde 7: Wien. Wieder war die Runde extrem knapp, dieses Mal aber zu unserem Gunsten und wir gewannen 4,5 zu 3,5. Runde 8 und 9 konnte die Mannschaft der Steiermark wieder für sich entscheiden.
Insgesamt haben wir also die erste Runde knapp gegen Oberösterreich verloren und den Rest gewonnen. Leider reichte das nicht aus um Oberösterreich noch einzuholen, da diese nur mehr ein Unentschieden gegen Wien abgegeben haben. Damit landete die Steiermark auf Platz 2 und holte Silber.

Am zweiten Tag waren die Einzelbewerbe U8-U18 im Schnellschach 10 min + 5 sek pro Zug. Insgesamt holte die Steiermark 4 Bronze-, 2 Silber- und 2 Goldmedaillen.
Bei den MU8 landete Leonore Pichler nach zwei Verlusten gegen die späteren Sieger mit 4 aus 6 Punkten auf Platz 3. In der U10 schaffte es Paul Kienersberger mit einem starken Sieg in der letzten Runde noch Dritter zu werden. Ähnlich wie bei den MU8 hat Sarah Nußbacher bei den MU10 nach zwei Niederlagen gegen Platz 1 und 2 noch die Bronzemedaille gewonnen. In der U12 machte es Leon Chen viel knapper als notwendig, indem er in Runde 4 gegen einen fast 650 Elo schwächeren Gegner verloren hat. Zum Schluss landete er aber doch noch punktegleich mit Jevremovic auf Platz 1. Bei den Mädchen U14 konnte Laura Zens nach schlechtem Start durch einen unglaublichen Sieg gegen die jüngste WFM Österreichs Alina Donets doch noch den dritten Platz holen. Besonders dominant war die Steiermark bei den Mädchen U16, dort landete Josephina Brunner mit 6,5 aus 7 Punkten auf Platz 1 und Elisabeth Wießner mit 6 aus 7 Punkten auf Platz 2. Einen weitere Silbermedaille konnte die Steiermark bei den Mädchen U18 holen. Katharina Pötscher schaffte es punktegleich mit Platz 1 den zweiten Platz zu holen.
Anzumerken ist, dass die Jungs viele Chancen liegen gelassen haben. Darunter Clemens Pichler mit Platz 5 in der U14, David Martinovic mit Platz 4 in der U16 und Simon Grünwald, Richard Reichhütter, Nico Brenner und Tobias Maier mit jeweils Platz 4 bis 7 in der U18.

Am dritten und letzten Tag waren die Einzelbewerbe U8-U18 im Blitzschach 3 min + 2 sek pro Zug. Hier konnte die Steiermark insgesamt 4 Bronze-, 1 Silber- und 2 Gold-Medaillen holen.
Beim Blitzen schaffte es Leonore Pichler leider wieder nicht Feseniuk zu besiegen, dafür konnte sie Kolesarova zwei Mal schlagen und wurde insgesamt Zweite. Bei den Mädchen U10 landete auch dieses Mal Sarah Nußbacher auf Platz 3. Genauso wie beim Schnellschach konnte auch beim Blitzen Leon Chen knapp vor Jevremovic die Gold-Medaille holen. In der U14 schaffte es Michael Rabel nach stabiler Performance durch alle Runden den dritten Platz zu besetzen. Bei den Mädchen U16 konnte Josephina Brunner sich wieder die Gold-Medaille erkämpfen, dieses Mal lief es bei Elisabeth Wießner nicht so gut, sie konnte aber trotzdem mit 4,5 aus 7 Punkten sich die Bronze-Medaille sichern. Katharina Pötscher konnte auch beim Blitzen nicht gegen Hyassat gewinnen und landete mit 4 aus 6 Punkten auf Platz 3.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Steiermark bei den Mädchen auf jeden Fall sehr stark ist. Die Jungs hingegen schaffen es leider nicht die entscheidenden Punkte in den letzten Runden zu machen.

Fotos JBLTM

Fotos Blitz- und Rapid-ÖM