Am 17. Oktober 2026 wurde die dritte Runde der Landesliga ausgetragen. Dabei standen vor allem die vielen unentschiedenen Partien im Mittelpunkt: Gleich drei Begegnungen endeten mit einem 4:4. Auch in den übrigen Mannschaftskämpfen gab es zahlreiche Remis, wobei Frauental und Trofaiach trotz mehrerer ausgeglichener Partien deutliche beziehungsweise klare Mannschaftsergebnisse hinnehmen mussten. Gamlitz gelang mit einem 6½:1½ gegen Frauental der höchste Sieg der Runde.
Söchau und die Schachfreunde Graz trennten sich mit einem 4:4. Sechs der acht Partien endeten unentschieden, sodass die beiden entschiedenen Begegnungen den Mannschaftskampf ausglichen. Wendl gewann für die Freunde gegen Steindl während Takacs sich gegen Kristoferitsch durchsetzen konnte. Die übrigen Partien endeten remis.
Auch Passail-Kumberg und Fürstenfeld/Hartberg teilten sich die Mannschaftspunkte. Sechs Partien endeten unentschieden, während Leitner für Passail-Kumberg einen Sieg verbuchen konnte. Ramesh gewann auf dem letzten Brett gegen Feiertag und stellte damit das 4:4 sicher.
Der dritte 4:4-Mannschaftskampf der Runde fand zwischen Bärnbach und der Grazer Schachgesellschaft statt. Beide Mannschaften konnten jeweils drei Partien gewinnen, zwei Begegnungen endeten unentschieden. Für Bärnbach punkteten Schernthaner und Postlmayer auf den vorderen Brettern sowie Reisenhofer. Die Grazer kamen durch Kopinits, Pinno und Ragger zu Siegen. Die Partien zwischen Ilijic und Martinovic sowie Steininger und Watzka endeten remis.
Gamlitz gelang gegen Frauental ein deutlicher 6½:1½-Erfolg. Drei Partien endeten unentschieden, während Gamlitz fünf Siege verbuchen konnte. Gold gewann gegen Krebs, Leisenberger setzte sich gegen Teuschler durch und Singer gewann gegen Zoedl. Auch Thalmeier konnte seine Partie gegen Neubauer für sich entscheiden. Hinzu kam ein kampfloser Punkt für Gamlitz, da Frauental das achte Brett nicht besetzte. Grünwald S. und Bakalarz, Maier und Benda sowie Grünwald B. und Krumphals trennten sich jeweils remis.
Trofaiach setzte sich mit 5:3 gegen Leoben durch. Vier der acht Partien endeten unentschieden, die übrigen vier wurden entschieden. Bauer gewann gegen Kölber, Raeke setzte sich gegen Rauchlahner durch und Voelkl gewann gegen Karaagac. Leoben profitierte am ersten Brett durch einen kampflosen Punkt von Leisch.
Die Styria konnte sich in einer umkämpften Begegnung knapp mit 4½:3½ gegen Gleisdorf durchsetzen. Anders als in den übrigen Mannschaftskämpfen gab es hier nur ein Remis: Stradner und Sonnberger teilten sich den Punkt. Marakovits, Dreher, Matosec und Kienersberger gewannen ihre Partien für die Styria. Gleisdorf hielt durch Siege von Ofner, Wegerer und Walzl dagegen, musste sich am Ende aber knapp geschlagen geben.
Die dritte Runde war von vielen ausgeglichenen Partien geprägt. Insgesamt endeten 22 der 48 Bretter mit einem Remis. Besonders die drei Mannschaftskämpfe mit jeweils 4:4 zeigen, wie eng es in der Landesliga zugehen kann. Während Gamlitz mit einem deutlichen Sieg auf sich aufmerksam machte, entschied bei der Styria erneut ein knappes Mannschaftsergebnis über die Vergabe der Punkte. Die nächsten Runden werden zeigen, welche Mannschaften sich in der Tabelle weiter nach vorne arbeiten können.